Trans-Slowenien

Arnoldstein, Österreich
ab/pro Person 1469€
  • 5/8 (pro Guide) min/max
  • 26.06.-04.07.2021
  • ca. 350 km | 9240 Hm

Fahrtechniklevel 2: Advanced

Für Touren gilt: Bergauf geht es meist auf Forstwegen und Schotterstraßen. Bergab sind wir vorzugsweise auf Singletrails (S1-S2) unterwegs. Kurze Schiebe- oder Tragepassagen möglich.

Fürs Fahrtechniktraining gilt: Im Level Advanced wagen wir uns an knifflige Stellen auf dem Trail: Fahren im steilen Gelände, Spitzkehren, Hindernisse bergauf und bergab,... zu den Levels

Kondition: mittel

...Voraussetzungen sind eine gute Grundausdauer und fahrtechnisches Können. Wir sind bergauf überwiegend auf breiten Wald-, Wiesen- und Schotterwegen unterwegs und freuen uns über flowige Trails und die ein oder andere anspruchsvollere Bergab-Passage.

Fahrleistung: ca. 40–70 km und 900–1.400 Hm. In den Alpen solltest Du auch mal pro Tag ca. 50-90 km mit bis zu 1.800 Hm fahren können. Längere Anstiege und Abfahrten sollten kein Problem für Dich darstellen. Zu den Levels

Gepäcktransport

Die Begleitfahrer mit unserem dicken Willy … transportieren Dein Gepäck in den Alpen von Hotel zu Hotel, … sorgen dafür, dass Du nur einen Tagesrucksack benötigst, … sind unsere guten Geister und sorgen für eine angenehme Ankunft im Hotel.

Selfguided

Diese Tour kannst Du auch auf eigene Faust durchführen! Wir unterstützen Dich dabei je nach Wunsch mit GPS-Daten, Kartenmaterial, Hotelbuchungen und Rücktransfer.

Zusatztag

Ein Zusatztag bietet Dir die Gelegenheit, nach der Ankunft am Zielort zu relaxen, zu shoppen oder noch einmal zu biken.

NEU im beitune Programm! Die abwechslungsreiche Route durch Slowenien wird Dich begeistern!

Trans-Slowenien

Begleite uns auf Entdeckungstour durch ein ganz besonderes Land bei der Trans-Slowenien

Kaum eine Tour im beitune Programm kann mit so viel Abwechslung dienen, wie die Trans-Slowenien. Unsere Route führt von Norden nach Süden, einmal längs von den Julischen Alpen bis an die Adria. Von hochalpinen Pässen durch das Mittelgebirge bis an die mediterrane Mittelmeerregion fahren wir durch verschiedenste Vegetationszonen.

Augen, Nase und Ohren bieten sich unterwegs zahlreiche unterschiedliche Reize. Die kalte Gebirgsluft auf dem Vršič-Pass. Das Pfeifen des Abfahrtswindes vom Pass bis hinunter ins Soča-Tal. Das Rauschen des Wildbaches, der ein El Dorado für Kanuten darstellt und die Stille beim Aufstieg auf den Stol, der majestätisch zwischen Slowenien und Italien thront. Sobald wir die Alpen hinter uns gelassen haben, können wir den Charakter der Mittelgebirgsregion mit ihren Laubwäldern und teilweise steilen Aufstiegen förmlich spüren. Schließlich tauchen wir ein in die Karst Region Sloweniens auf der Höhe von Triest. Das mediterrane Klima spüren wir nun am eigenen Leib , denn tagsüber kann es hier sehr warm werden. Der Weg zum Meer führt uns auch einige Kilometer auf dem bekannten Alpe Adria Trail entlang. Die Wärme flirrt, die Gerüche nach Kräutern und Meer nehmen Meter für Meter zu. In Piran angekommen, stützen wir uns endlich in die kühlen Salzfluten. Der frische Meeresfisch am Abend ist schließlich die Belohnung für die Anstrengung auf Tour.


Die Trans-Slowenien begeistert durch eine einzigartige Vielfalt

Von den Alpen durch das Mittelgebirge bis hin zum Meer erleben wir in 7 Etappen eine unglaublich abwechslungsreiche Landschaft , die uns jeden Tag aufs Neue staunen lässt. Dabei wundern wir uns immer wieder, wieso in solch einer traumhaften Umgebung so wenig los ist. Doch da Slowenien als Alternative zu klassischen Transalp-Routen an den Gardasee noch recht unbekannt ist, ist die Gegend das Ziel nur weniger Mountainbiker. Es wartet somit eine tolle Kulisse ohne viel Trubel auf uns. Was will man mehr?


Mountainbiker die nicht nur Trails suchen, sondern Landschaft und Natur genießen wollen, sind auf der Trans-Slovenia genau richtig

Die Tour richtet sich an alle Mountainbiker, die auch mal gerne auf Schotterwegen unterwegs sind. Zudem bietet sich mit der Adria ein traumhaftes Ziel, das gerne erkämpft werden will. Die Trails, die wir unter die Stollen nehmen, sind teilweise knackig, gehen aber nie über die Stufe S2 der Singletrailskala hinaus. Dank des Begleitfahrzeugs benötigen wir tagsüber nur einen Tagesrucksack, was den Genuss on Tour merklich erhört. Schließlich können wir die warmen Bergklamotten auf dem Weg zum Meer irgendwann in den Koffer packen und gegen die lufitgen Bike-Klamotten tauschen – eine Wohltat!


Unser Tipp zur Anreise: Der Startort unserer Trans-Slowenien kann neben dem Auto auch bequem mit dem Zug erreicht werden. Falls Dir eine Anreise am Starttag zu viel wird, haben wir zudem ein kleines Zimmerkontingent in einem zentral gelegenen Hotel in Villach für Dich reserviert. Von Villach sind es am Starttag noch ca. 45 Min mit dem Auto/der Bahn bis zum Startpunkt nach Arnoldstein.





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Leistungen
  • beitune Rundum-Sorglos-Paket
  • Tourenführung und Betreuung durch professionelle beitune MTB-Guides
  • Bike- & Ausrüstungscheck
  • 8 Übernachtungen mit Halbpension in ausgewählten, MTB-freundlichen Hotels
  • Gepäcktransport und Begleitfahrzeug
  • Zusatztag in Piran zur freien Verfügung
  • Rücktransport zum Startpunkt
  • beitune Startergeschenk
  • Veranstalterhaftpflicht
  • Reisesicherungsschein der R&V
  • beitune Reisegutschein
  • Online-Fotoalbum bei Zustmg. aller TN


Optionale Leistungen
  • An-/Abreise zum Startpunkt
  • Vorabübernachtung
  • Mietbike Fully
  • Einzelzimmer zubuchbar
  • Der Verzehr in den gemeinsamen Mittagspausen ist nicht im Preis inbegriffen



Wir beginnen unsere Tour in Arnoldstein an der Grenze zu Slowenien. Da die heutige Strecke nicht allzu lang ist, starten wir gemütlich um 11.00 Uhr, perfekt also, falls Du erst heute anreisen kannst.

Das erste Zwischenziel ist der bekannte Berg “Dreiländereck” (1.508 m) in den Karawanken, der auch Ofen genannt wird (slowenisch: Peč; italienisch: Monte Forno). Hier treffen die Grenzen von Österreich, Italien und Slowenien zusammen. Der Weg dorthin ist perfekt, um sich auf die gemeinsame Tour einzustimmen. In einer gleichmäßigen Steigung schlängelt sich der Weg durch Wälder und über freie Weideflächen. Wir treffen immer wieder auf Kühe und Pferde, die friedlich nebeneinander grasen.

Auf dem Dreiländereck angekommen, haben wir den höchsten Punkt des heutigen Tages erreicht und die erste richtige Aussicht auf die Berge um uns herum lässt uns staunen. Auf einem naturbelassenen Weg geht es hinunter ins Tal. Entlang der Save radeln auf einer alten Bahntrasse flach in Richtung Kranjska Gora. Ein schöner Auftakt in unsere gemeinsame Woche!

Gleich am zweiten Tag wartet einer der schönsten Alpenpässe auf uns: über den Vršič-Pass wollen wir ins Soča-Tal. Auch heute meint es der Anstieg gut mit uns. Zwar warten knapp 900 Höhenmeter am Stück darauf, bezwungen zu werden, doch die Steigung ist meist gut zu bewältigen. Die alte Militärstraße ist gepflastert und so werden wir dank des ungewohnten Fahrgefühls auch ein wenig von der Anstrengung des Anstiegs abgelenkt. Oben angekommen, erwartet uns ein traumhafter Blick auf die Kalkspitzen der Julischen Alpen. Spätestens jetzt merken wir, dass wir mitten im Erlebnis Trans-Slowenien angelangt sind.

Unser Weg führt hinunter ins Soča-Tal, 1200 Tiefenmeter über zahlreiche Kehren auf der Passstraße. Am Fuße des Passes treffen wir auf die Soča, die für die nächsten Tage unser ständiger Begleiter sein wird. Das kristallklare Wasser des Flusses schlängelt sich durch das enge, von hohen Felsen und Steinen begrenzte Flussbett. Es wird von zahlreichen (mehr oder weniger) vertrauensvollen Hängebrücken überspannt, die uns ein tolles Fotomotiv bieten. Was für ein schöner Abschluss dieses eindrucksvollen Tages!

Die dritte Etappe geht so weiter, wie die zweite geendet hat: am wunderschönen Ufer der Soča. Entspannt radeln wir uns auf den ruhigen Nebenstraßen warm, denn auch heute warten einige Höhenmeter darauf, von uns bezwungen zu werden. Unser Zwischenziel ist der Stol mit seinen stolzen 1.673 Metern. Bei gutem Wetter haben wir einen sagenhaften Blick auf das Soča-Tal und die umliegenden Berggipfel – Bergfeeling pur. Sobald alle Fotos “im Kasten” sind, wartet der Leckerbissen des heutigen Tages auf uns – die Abfahrt hinunter ins Tal. Schotterwege und anfangs flowige Singletrail-Abschnitte führen dabei über den Bergrücken des Stol. Einige freilaufende Esel staunen nicht schlecht, als sie uns sehen. Sie wagen sich bei einem unserer Fotostopps vorsichtig heran, um uns und unsere Bikes argwöhnisch zu betrachten. Einen kurzen Teil des Weges müssen wir schließlich noch schiebend zurücklegen, da dieser fahrtechnisch sehr anspruchsvoll ist. Doch dafür bleibt in diesem Moment mehr Zeit, die Gegend zu betrachten. Im Tal angekommen, treffen wir erneut auf die Soča, die uns auch heute Nachmittag wieder bis zu unserer Unterkunft in Kosec begleitet.

Heute bleibt uns eine Schonfrist zum gemütlichen Einrollen leider verwehrt und der erste Aufstieg lässt auch alle Langschläfer unter uns schnell wach werden. Wir erreichen den Ort Drežnica, dessen große Kirche unübersehbar auf einem der grasbedeckten Hügel thront. Von hier führt ein Singletrail in Richtung des kleinen Dörfchens mit dem unaussprechlichen Namen Krn. Weiter geht’s teils auf Singletrails, teils auf Schotterwegen, bis wir unterhalb des Pretovč (1.124 m) den höchsten Punkt des heutigen Tages erreicht haben. Auf unserem Weg hinunter ins Tal fahren wir an der beeindruckenden Javorca Kirche vorbei. Sie ist die einzig erhaltenen Gedenkkirche aus der Zeit des Ersten Weltkrieges in der gesamten Region. Es bleibt Zeit für einen geschichtlichen Zwischenstopp. Von hier fahren wir zu unserem heutigen Etappenziel in Tolmin. Wer noch nicht genug hat, kann am Nachmittag noch die eindrucksvolle Burgruine Kozlov rob hoch über der Stadt besichtigen.

Spätestens heute bemerken wir am Höhenprofil, wie sich das alpine Gelände mit seinen langen, zähen Anstiegen in das wellige Auf und Ab der Mittelgebirge verwandelt hat. Stück für Stück lassen wir die Julischen Alpen hinter uns. Die Aussicht auf Smartno, unser Etappenziel, bestätigt, was uns das Höhenprofil vermittelt hat. Es liegen keine allzu hohen Berge mehr vor uns, stattdessen erblicken wir viele kleine Erhebungen, deren Gipfel komplett bewaldet sind. Die heutige Strecke führt beinahe parallel entlang der italienischen Grenze und bei guter Sicht bilden wir uns ein, in der Ferne die Adria sehen zu können. Meter um Meter tauchen wir immer mehr ein in die Weinregion BrdaAls Belohnung wartet schließlich eine Singletrail-Abfahrt hinunter nach Smartno, das Zentrum der “slowenischen Toskana”, auf uns.  

Etappe 6 ist unsere Königsetappe, nicht nur in Bezug auf Kilometer und Höhenmeter. Schließlich ist unser heutiges Etappenziel auch Namensgeber einer majestätischen Pferderasse, den Lipizzanern.

Wir starten die Tagesetappe und genießen die Fahrt durch die Weinberge der Weinregion Brda. Nach wenigen Kilometern passieren wir ein letztes Mal die Soča, die uns auf den ersten Etappen immer treu begleitet hat und hier nach der italienischen Grenze als Fluss Isonzo in die nahe Adria fließt. Bis zum Örtchen Miren geht es stetig bergab, daran könnten wir uns fast schon gewöhnen. Doch irgendwo müssen die vielen Höhenmeter ja gesammelt werden und so geht es schon kurz darauf in den nächsten Anstieg. Unterwegs passieren wir zahlreiche historische Plätze, wie Ausgrabungsstätten und Relikte aus dem ersten Weltkrieg.

Die Berge um uns herum sind gerade mal noch ca. 300 m hoch. Im Vergleich zu den Julischen Alpen ist das zwar “niedlich”, doch die kurzen Aufwärtspassagen haben es trotzdem in sich. Trotzdem genießen wir die wellige Fahrt durch bewaldete Hügel und über grünen Wiesen und spüren, wie wir dem mediterrane Klima und damit dem Meer immer näher kommen. Unser heutiges Ziel ist Lipica. Hier befindet sich das berühmte, gleichnamige Gestüt, in dem seit 1580  Lipizzaner gezüchtet werden. Die anmutigen Tiere begeistern nicht nur die Pferdeliebhaber unter uns.  

Vor dem Start reiben wir uns verwundert die Augen – heute soll schon die letzte Etappe dieser traumhaften Tour durch Slowenien sein?! Also genießen wir den letzten gemeinsamen Tag auf dem Bike nochmal ganz besonders. Unser Ziel ist Piran an der Adria. Tendenziell sollte der Weg uns also hinab ans Meer führen, doch unser Guide baut den ein oder anderen Abstecher ein, damit wir auch heute fleißig Höhenmeter sammeln können.

Wir merken schnell, dass wir nun in einer Region sind, in der die Ortschaften größer werden, denn mit der Ruhe, die wir aus den ersten Tagen gewohnt waren, ist es so langsam vorbei. Doch das macht nichts und die Vorfreude auf das Meer wächst mit jedem Kilometer. An einigen exponierten Stellen können wir immer wieder Blicke auf die Adria erhaschen – bald ist es geschafft! Der letzte Abschnitt der Strecke führt uns über eine alte, stillgelegte Bahntrasse mitten ins Zentrum von Piran, unserem Ziel der Tour. Wir feiern unsere Ankunft mit einem Pivo (Bier) oder einem leckeren Eis und freuen uns alle, die Herausforderung Trans-Slowenien gemeistert zu haben!

Der heutige Tag steht zur freien Verfügung. Es bietet sich an, das mittelalterliche Städtchen mit seinen schmalen Kofpsteinplaster-Gässchen und den pastellfarbenen Häuserfassaden bei einem Spaziergang zu entdecken. Auch ein Besuch entlang der Stadtmauer mit traumhafter Aussicht auf die Halbinsel ist zu empfehlen und lässt sich wunderbar in den freien Tag integrieren. Abends treffen wir uns zum gemeinsamen Abendessen und tauschen uns über die Erlebnisse des Tages aus.  

Heute heißt es Abschiednehmen. Nach einer intensive Woche fahren wir gemeinsam im komfortablen Reisebus zurück nach Arnoldstein, wo sich unsere Wege trennen. Doch wer weiß, vielleicht treffen wir uns ja bald auf einer anderen Biketour wieder – wir würden uns freuen!   





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